Glaube im Mittelalter

Der Glaube spielte im Mittelalter eine große und entscheidende Rolle. Man nennt das Mittelalter auch das dunkle Zeitalter, da es von Seuchen, Krankheiten und Plagen beschattet wurde. Und eben diese Missstände, wie auch Missernten und Hungersnöte brachten die Menschen an den Rand der Verzweifelung. Die einen suchten einen Schuldigen, die anderen suchten Hoffnung und Erlösung.

Das Christentum erlang mehr und mehr Verbreitung. Doch nicht alle Menschen waren davon überzeugt. So gab es treue Anhänger, die sich erhofften, dass Gott sie erhörte und ihnen half. Andere aber fragten sich, wie Gott es zulassen konnte, dass ihnen so etwas Grausames widerfährt. So festigte sich auf der einen Seite der Glaube an Gott und auf der anderen Seite der Glaube an das Böse.

Und daraus resultierten auch gleichzeitig viele Legenden und Geschichten, die zu Aberglaube und Fabelwesen führten. Die Kirche bemühte sich, die Menschen beim Christentum zu halten und zu bekehren, wenn sie tatsächlich ihren Glauben an Gott und die Kirche verloren hatten. Dazu erfanden sie Wallfahrten, Pilgerreisen und erschufen mehr und mehr Glaubensgemeinschaften, die den Heiligenkult und auch die Reliquienverehrung einführten.

Im Mittelalter waren die Menschen noch nicht so gebildet, wie heute, und hinterfragten deshalb weniger. Widerfuhr ihnen etwas Negatives, so suchten sie nach einfachen und schnellen Erklärungen dafür. Und das waren damals oft übernatürliche Phänomene. Man glaubte im Mittelalter sehr entscheidend an höhere Mächte, egal ob positiv oder negativ, und erklärte sich damit diverse Situationen und Ereignisse.

Quelle

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8 Kommentare:

  1. Schade, dieses Feld ist eigentlich ein besonders spannendes, wenn man das Mittelalter betrachten und auch verstehen will. Der Autor dieses Artikels springt leider um ein vielfaches zu kurz. Ein Artikel von derart vereinfachender und damit schon wieder verfälschender Aussage darf noch nicht einmal in Pixibüchern abgedruckt werden. Bitte ein paar weitere Bücher zum Thema lesen und erst dann veröffentlichen.
    MfG

  2. Dietlein.stefan @xploit.de

    Schliesse mich an. Wie soll man aber auch dieses Thema derart umfassend stemmen ?

  3. Wieder mal wird die Kirche durch den sogenannten "Kakao" gezogen

    Und schon wird wieder ein Buch vorgestellt, das gegen die Kirche und ihre “unfehlbaren Dogmen” wettert. Diese sogenannten “Dogmen” sind Lehinhalte was Christus uns lehrt. Dass es eine Taufe gibt, das unsere Schuld abwäscht. Christus ist in die Welt gekommen um uns vom Bösen zu befreien. Er hat uns gelehrt die Zehn Gebote zu halten. Er ist von den Toten auferstanden um jetzt bei uns zu sein. Das ist was die “unfehlbaren Dogmen” lehren. Sie sind deshalb unfehlbar, dass sich nicht Menschen anmaßen etwas anderes in die Welt zu setzen. Und es ist die Wahrheit. Die Kirche steht hinter dem was Gott sagt durch Christus, nichts anderes. Ein bisschen sich informieren ist auch mal nicht schlecht, oder?

  4. Valentin Kühn

    Ich bin Schüler die Kinder an meiner Tischgruppe wollten unbedingt, dass wir ein Plakat über den Glaube im Mittelalter machen ich wollte eigentlich wollte ich die Stadt im Mittelalter als Thema machen aber gut )-:
    Jetzt sitze ich hier und gucke was es alles über dieses Thema gibt
    und die seite hier ist echt informativ.
    Vielen Dank die Seite hat mir einen guten Vortrag gesichert tschüß (-;

  5. Die Kirche hat schon immer Schande über die Menschen gebracht. Unterdrückung der Frau, Hexenverbrennung etc. Kirche ist veraltet und Bildung zählt.

  6. Der allererste Kommentar (“unglaublich”, 2015) ist zwar in der Sache berechtigt, aber zu hart formuliert. Der Vergleich mit Pixibüchern ist zu unfair, zu primitiv und unverdient. Dafür sollte sich “unglaublich” entschuldigen.

    In einer früheren Version (2018) des Kapitels “Glaube” stand
    Es “wurden sogar Lagepläne und Grundrisse der Hölle angefertigt, um die Menschen immer mehr an die Existenz der Hölle zu gewöhnen. Die Fantasie ließ die Hölle immer weiter gestalten: sie liegt im Erdinnern, ist dauerhaft heiß und qualvoll.” Diese (wahrscheinlich belegbare) Mitteilung fand ich lustig und anschaulich.

    Hier liegt eine inhaltliche Überschneidung mit “Wissenschaft” vor. Ich merke dazu an:
    Seit der Antike bis ins Mittelalter galt: Im Himmel herrschen andere Gesetze als auf Erden. Die Sterne bewegen sich laut Ptolemäus auf Kreisbahnen und sind an die himmlischen Sphären fixiert, die um die Erde kreisen. Gott hat ihnen diese Bahnen zugewiesen. Die Erde ruht in der Mitte; dass sie kugelförmig ist und welchen Durchmesser sie hat, war den Gelehrten seit der Antike bekannt. Wo aber war „oben“ und „unten“? Das war unklar; man konnte auch von einer kugelförmigen Erde abrutschen und in die Tiefe stürzen; aber wo hin? Gott und die Engel wohnten irgendwie oberhalb oder außerhalb der Sternensphären, aber diese gingen ja um die Erdkugel rings herum.. möglicherweise war parallel dazu immer noch die Vorstellung populär, die Erde sei eine Scheibe.

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