Himmelsphänomene

400: Komet

Während der Regierung Kaiser Honorius erschien ein wunderbar gestalteter Komet, sein riesiger Schweif schien die Erde zu berühren und beeindruckte die Menschen so sehr, dass einige das Christentum als ihre Religion annahmen. (Baron.)

Um 406: Sonnenfinsternis

Die Sonne verdunkelte sich so sehr, dass man die Sterne sehen konnte[2].

418: Komet

Im August und September des Jahres 418 erschien ein Komet am Himmel.

444: Komet

Wieder erschien ein Komet, drei Jahre nach dem letzten. Idatius erwähnte, dass einer von beiden ab Dezember über mehrere Monate lang am Himmel hing.

Literatur

[2] Eine ähnliche Verfinsterung der Sonne über drei Tage lang soll es im Jahre 1547 gegeben haben. Damals hätte man die meisten Sterne gegen Mittag sehen können. Johannes Keppler schrieb diese Sonnenfinsternis einer kometischen Materie zu, die sich in großer Höhe befinden sollte.

Quelle:

  • Dr. Friedrich Schnurrer: Die Krankheiten des Menschengeschlechts historisch und geographisch betrachtet: Der historischen Abtheilung… Theil. Vom Anfang der Geschichte bis in die Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts, Band 1, Tübingen: Osiander Verlag, 1823

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