Hochmittelalter

Das Hochmittelalter ist geprägt von Entwicklung, Aufschwung und Stärkung Europas. Die Bevölkerung wuchs und verschiedene Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten wurden gefördert, ausgebaut und weiter verbreitet. Es wurden diverse Gilden gegründet, die ersten Universitäten entstanden und auch das Rittertum erlebte seine Blütezeit. Auch das Lehnswesen war aus dieser Zeit nicht mehr wegzudenken. Die Entwicklung und der Aufschwung stärkte aber nicht nur den Adel oder generell besser gestellte Schichten, sondern auch das ganz einfache Volk.

Aber das Hochmittelalter war auch die Zeit der Kreuzzüge, die ein deutliches Zeichen für die Kirchenspaltung waren. Immer wieder und auch immer häufiger zogen Heere aus West- und Mitteleuropa in den Nahen Osten. Sie wollten die Muslime vertreiben und christliche Gebiete (zurück-) erobern.

Doch die Kreuzzüge brachten nicht nur Krieg und Leid. Durch sie entstand auch der Fernhandel. Besonders Italien profitierte von diesem wachsenden Handelsgeschäften. Venedig wurde zur Kaufmannsmetropole und wichtigstes Import-/Exportgebiet. Und durch den wachsenden Handel wurde auch die Geldwirtschaft immer wichtiger.

Ein wichtiges Thema zu dieser Zeit war auch der Streit zwischen weltlicher und geistlicher Macht. Es gab wichtige Orden, wie z. B. den Bettelorden der Franziskaner oder die Dominikaner. Aber es gab auch Bewegungen wie z. B. die Katharer. Die Kirche hatte nie zuvor so große Ketzerfälle, wie im Hochmittelalter, zu verbuchen. Deshalb nutzte man die Gelegenheit, um die wachsende Angst gegen Hexen, Zauberer etc. als Argument für die Inquisition einzusetzen.

Quelle

  • Dieser Artikel wurde aus dem Gedächtnis geschrieben und benötigt deshalb keine Quellenangaben. Wer mehr Informationen über das Hochmittelalter möchte, findet diese im Buch „Europa im Hochmittelalter 1050 – 1250“:

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