Aberglaube – Tiere des Teufels

Diese Dokumentation handelt von den Tieren, die im Mittelalter mit dunkler Magie in Verbindung gebracht wurden oder vor denen man Angst hatte, bzw. großen Ekel empfand. Bspw. können Fledermäuse nichts sehen und orientieren sich in dunkelster Nacht anhand ihrer Ultraschall-Ausstöße. Da die Menschen diesen Ultraschall aber nicht wahrnehmen konnten, konnte man sich auch nicht erklären, warum die Fledermaus blind und in der völligen Dunkelheit fliegen kann. Da musste also schwarze Magie dahinter stecken.

Zitat aus dem Anfang der Doku:
„Deutschland im Mittelalter – Eine Zeit, in der Aberglaube und Alchemie allgegenwärtig waren. Eine Zeit, in der Zauberer schwarze Magie einsetzten, um an Reichtum und Macht zu gelangen. Ihr höchstes Ziel: die Personifizierung des Bösen heraufzubeschwören – den Teufel; mit ihm einen Pakt einzugehen. Der Teufel des Mittelalters ist ein Mischwesen – teils Mensch, teils Tier; eine Kreatur geboren im Fegefeuer der Unterwelt. Doch warum gilt eine ganze Menagerie von Tieren als Handlanger des Höllenfürsten?“
Auch die Angst vor dem Wolf war in Europa weit verbreitet. Die straff organisierten Wolfsrudel versetzten mit ihrem Geheule manche Menschen in Angst und Schrecken. Verarbeitet wurde die Angst vor dem Wolf bspw. in dem Märchen „Rotkäppchen“. Dabei greifen Wölfe so gut wie nie Menschen an – im Gegenteil versuchen sie, dem Menschen so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Denn schon die Kelten züchteten vor 2.300 Jahren große Wolfshunde, die darauf trainiert wurden, Wölfe zu jagen und zu töten. Die Wölfe wurden gezwungen, nachtaktiv zu werden, um dem Menschen aus dem Weg zu gehen. So machte erst der Mensch selbst den Wolf zu einem Geschöpf der Finsternis.

Ein Kommentar:

  1. Katzen - Teufelstiere

    Auch Katzen waren in der Sicht des Mittelalters „Heidnische Tiere, die mit dem Teufel im Bunde stehen“. Besonders schwarze Katzen wurden gejagt und getötet. Bitte hinzufügen

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